Presse-Trolle

Es gibt ein paar einfache Grundregeln beim Versenden von E-Mails, die sollte jeder beachten: Man versendet keine E-Mails mit leerem Betreff und keine E-Mails die nur aus einer Signatur bestehen. Wenn man an sehr viele Personen schreibt, die sich untereinander nicht kennen, sollte man das CC-Feld (carbon copy) lieber leer lassen und auf BCC zurückgreifen. Für PR-Firmen, die im Bereich der Game-Industrie tätig sind, sollte das eigentlich selbstverständlich sein, eigentlich.

Am 16.07.2010 allerdings, der Tag wird wohl in die Annalen der Spiele-Presse eingehen, geschah bei Frogster ein kleines Missgeschick und man sendete eine Pressemitteilung eben mal per CC an ca. 480 Leute. Die wenige Minuten später, ebenfalls per CC, kommende Mail: >>XXX [Name der Mitarbeiterin] möchte die Nachricht „PM: Neue Artworks von Mythos“ zurückrufen.<< half dann auch nicht wirklich. Schnell stellte sich raus: Redakteure sind auch nur eingesperrte Trolle, eine von einem 4 Players – Redakteur losgetretene Mailflut hielt dann auch mehre Tage an und zog sogar Kreise bis in die Chefetage der GameStar, alle spamten fleißig mit.

Peinlich Sache, sollte so schnell nicht wieder vorkommen, sollte man meinen. Heute bekomme ich eine Mail der Firma Marchsreiter Communications, ohne Betreff und ohne Inhalt (wenn man von der Signatur absieht), dafür aber mit knapp 540 per CC angehängten E-Mail-Adressen, Halleluja! Zugegeben, besonders interessant ist das nicht, die meisten Adressen hatte ich ja schon von Frogster, interessant ist aber, auch hier tut sich wieder ein Kollege von 4 Players besonders hervor und eröffnet wieder einmal fröhliches spamen, man darf gespannt sein, wie lange das Ganze diesmal andauert.

Zwei Sachen lernen wir daraus aber ganz sicher: Man sollte E-Mails bevor man sie wegschickt wirklich noch einmal durchlesen und in jedem Redakteur steckt ein kleiner Troll.

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