Handyortung

Die Ortung eines Handys hatte früher etwas mystisches und war Geheimagenten, Fernsehfahndern oder zumindest Polizisten vorbehalten. Mit dem Siegeszug der Smartphones und der Verbreitung von mobilem Internet änderte sich das allerdings. Egal ob iPhone, Android- oder Windows-Smartphone, viele neue Smartphones können heute problemlos vom Besitzer geortet werden.

Das kann praktisch sein für die verschiedensten Fälle, wenn man sein Handy einfach mal verlegt oder verliert, aber auch wenn es geklaut wird. Die eingebauten Dienste der Hersteller sind meist einfach und schnell zu bedienen, haben aber zwei entscheidende Nachteile:

Bei allen drei Systemen funktioniert die Ortung nur, solange das Handy über das Internet mit den Servern des Herstellers verbunden ist, außerdem kann man immer nur das eigene Gerät orten, beziehungsweise solche,  zu deren Account man Zugang hat, das heißt man kann nicht nur das Gerät orten, sondern gleich auch auf Kontakte, Termine, E-Mails und Co. zugreifen. Ganz abgesehen davon, gibt es natürlich auch immer noch Handys und Smartphones mit anderen Betriebssystemen, die solche Funktionen nicht von Haus aus bieten.

Ortung von Android-Geräten

Google-Ortung für Android-Geräten

Aber auch dafür gibt es heute für jeden zugängliche Lösungen, die sogenannte GSM-Ortung. So bietet handy-ortung.org zum Beispiel einen entsprechenden Service an. Vorteil davon: Die Ortung funktioniert mit jedem eingeschalteten Mobiltelefon, dazu muss jedes Gerät, das geortet werden soll, nur einmalig per SMS aktiviert werden. Danach kann jeder Zeit die aktuelle Position abgerufen werden, insbesondere auch dann, wenn das Gerät keine Verbindung zum Internet hat. Die Position wird dann anhand der Funkzellen in der Umgebung auf einer zoom- und scrollbaren Karte übersichtlich visualisiert. Der Nachteil ist allerdings, dass dieser Service nicht kostenlos ist, sondern mit 7,90 € im Monat zu Buche schlägt. Dafür gibt es dann aber auch noch gratis Tipps, wie man die Handyortung ge- oder vielleicht auch eher missbrauchen kann, denn wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

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