Windows 8: Erster Eindruck

Ich bin nun auch endlich mal dazu gekommen mir Windows 8 selbst anzuschauen und das Ergebnis ist nicht sehr positiv.

Unintuitiv
Wenn man ein neues System hat, dann dauert es natürlich immer bis man sich eingewöhnt hat. So ging es mir als ich zum ersten mal Android benutzt habe, iOS oder auch OS X. Windows 8 hat aber ein Problem: Die Steuerung ergibt keinen Sinn! Wieso ist alles in den Ecken? Wieso ist alles dort wo es ist? Und wieso öffnet sich die Seitenleiste nicht an der Seite sondern in der Ecke? Das ist, unabhängig von der Eingabemethode, einfach unintuitiv.

Dazu kommt, dass die Steuerung mit der Maus furchtbar ist, alles viel zu groß, alles viel zu weit auseinander. Auf dem Tablet sehr schön, aber Windows 8 wird als Betriebssystem für PCs verkauft.

Produktivität adé
Windows war schon immer perfekt zum arbeiten, weniger Spielereien als OS X, weniger gefrickel als unter Linux. Und was hat Microsoft daraus gemacht? Nichts, im Gegenteil, das neue Windows ist ein Produktivitätskiller. Im „Kachel-Modus“ beherrscht Windows Multitasking (um genauer zu sein eigentlich das Anzeigen mehrerer Programme) so gut wie ein iPad, was ungefähr gar nicht heißt. Und auch im Desktop-Modus kann nicht mehr so produktiv wie bisher gearbeitet werden, weil alles einfach über längere Wege und Menüs zu erreichen ist.

Was Windows 8 gut kann
Auf dem Fernseher sieht die neue Oberfläche super aus und lässt sich gut bedienen, auf dem Tablet ist sie sicher auch sehr praktisch, ein PC-Betriebssystem ist Windows 8 aber nicht mehr.

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